Allgemeine Wettbestimmungen des Österreichischen Buchmacherverbandes und der Firma MULTIBET24 GmbH

    1. Für alle Wettverträge gelten die nachstehenden Wettbestimmungen, die der Wettkunde spätestens mit Vertragsabschluss anerkennt.

    2. An jeder Wette sind einerseits der Buchmacher und andererseits der Wettkunde als Vertragsparteien beteiligt. Für Kinder und Jugendliche gilt ein absolutes Wettverbot.

    Das Wettereignis, auf dessen Eintritt gewettet werden kann, wird vom Buchmacher bestimmt.

    1. Der Buchmacher hat die vorliegenden Wettbestimmungen entsprechend den Bestimmungen des anwendbaren Landesgesetzes kundgemacht.

    2. Der Wettkunde

    1. hat auf Verlangen einen Ausweis vorzulegen um seine Identität und sein Alter zu bestätigen;

    2. hat vom Ausgang des der jeweiligen Wette zugrundeliegenden Ereignisses vor Vertragsabschluss keine Kenntnis zu haben, ebenso

    3. dürfen die Mittel, mit denen er seinen Wetteinsatz bestreitet, aus keiner gesetzlich unerlaubten Handlung stammen und ihm zu seiner freien Verfügung stehen.

    1. Der Buchmacher ist jederzeit berechtigt, die Annahme von Wettangeboten ohne Angabe von Gründen zu verweigern, die Höhe der Wetteinsätze vor Annahme der Wetten zu begrenzen und/oder Quotenänderungen vor Wettabschluss vorzunehmen. Auch liegt es in seinem freien Ermessen, Quoten und Auszahlungslimits für den Wettkunden verbindlich festzulegen.

    2. Der Wettvertrag kommt durch Annahme eines Wettangebotes zustande.

    Für die Auslegung des Vertragsinhaltes sind die Aufzeichnungen des Buchmachers maßgebend. Im Falle der Ausfolgung eines Wettscheines akzeptiert der Wettkunde mit der unbeanstandeten Entgegennahme dieses Wettscheines dessen Richtigkeit. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.

    Der Buchmacher ist berechtigt, von sich aus – und zwar auch ohne, dass die Voraussetzungen des § 871 AGBG vorliegen – Schreib-, Rechen- oder Quotenfehler jederzeit – auch nach Vertragsabschluss, zu berichtigen. Das Recht des Buchmachers auf Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums (§ 871 ABGB) bleibt davon unberührt.

    Sollte sich nach Wettvertragsabschluss herausstellen, dass der Inhalt des Wettvertrages – aus welchem Grund auch immer – weder bestimmt, noch bestimmbar ist, ist die Wette ungültig und der Wetteinsatz zurück zu bezahlen.

    1. Ein einseitiges Rücktrittsrecht des Wettkunden, nach Abschluss des Wettvertrages, ist ausgeschlossen.

    2. Hat der Buchmacher einen Wettschein ausgefolgt, so erfolgt die Auszahlung des Wettgewinnes ausnahmslos gegen Rückgabe des Original-Wettscheines und des Gutschriften Bons. Den Buchmacher trifft für jeden Verlust oder Beschädigung (Zerstörung) des Wettscheines keine, wie immer geartete Haftung oder Zahlungsverpflichtung. Ihn trifft auch keine Verpflichtung, die Berechtigung des Wettscheininhabers zu überprüfen.

    3. Werden Wettscheine nicht innerhalb von 90 Tagen ab dem, auf die Beendigung des Wettereignisses folgenden Tag vorgelegt, so erlischt der Anspruch des Wettkunden auf Auszahlung. Der Buchmacher kann sich die Auszahlung des Wettgewinnes bis 45 Tage nach der Vorlage des Wettscheines vorbehalten. In jedem Fall kann der Buchmacher die Auszahlung eines Wettgewinnes davon abhängig machen, ob der Kunde einen gültigen Lichtbildausweis vorlegt, oder nicht.

    4. Dem Wettkunden ist es nicht gestattet, allfällige Forderungen gegen den Buchmacher aus Wettverträgen entgeltlich oder unentgeltlich abzutreten, zu verpfänden oder darüber in sonstiger Weise rechtsgeschäftlich zu verfügen oder mit derartigen Forderungen gegen Forderungen des Buchmachers aufzurechnen.

    5. Mangels anders lautender zwingend zur Anwendung kommender Zuständigkeitsbestimmungen ist für alle Streitigkeiten aus dem Wettvertrag das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Verwaltungszentrale des Buchmachers zuständig.

    6. In nachstehenden Fällen ist die Wette ungültig bzw. gilt der Wettvertrag nachträglich als einvernehmlich aufgehoben und zwar mit der Rechtsfolge, dass der Wetteinsatz an den Wettkunden zurückzubezahlen ist:

    1. Wenn das Wettereignis nicht wie im Quotenblatt angegeben stattfindet (z.B. vertauschtes Heimrecht), außer die Heimmannschaft übt – aus welchen Gründen auch immer – ihr Heimrecht auf einer fremden Sportanlage aus.

    2. Wenn der Wettabschluss nach dem tatsächlichen Beginn des, der Wette zugrundeliegenden Wettereignisses bzw. nicht entsprechend den Wettbestimmungen stattfindet. Dies gilt allerdings nicht für jene Wetten, die aufgrund ihrer Art vom Buchmacher laufend auch noch nach dem Beginn des Wettereignisses angeboten werden und als solche Wetten – die eben auch noch nach Beginn des Wettereignisses abgeschlossen werden können – gekennzeichnet sind, wie z.B. Langzeitwetten oder Livewetten. Die vom Buchmacher bestimmte Zeit des Wettvertragsabschlusses ist für den Wettkunden verbindlich.

    3. Wenn ein Wettereignis abgesagt wird oder nicht stattfindet, es sei denn, dass

      1. zum Zeitpunkt der Absage bereits ein Ersatztermin für dieses Wettereignis fest steht, der innerhalb der folgenden zwei Kalendertage, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt oder

      2. das Wettereignis im Rahmen einer sportlichen Turnierveranstaltung (z.B. Welt-, Europa- oder Staatsmeisterschaften, Olympiade, Tennisturnier etc.) nachgetragen wird.

    4. Wenn das Wettereignis abgebrochen wird, ohne dass unmittelbar nach dem Abbruch eine offizielle Wertung erfolgt. Nachträgliche Änderungen des Klassements (z.B. Entscheidungen „am grünen Tisch“) bleiben daher unberücksichtigt.

    5. Wenn ein Tennisspiel durch w.o. beendet wird.

    1. Für die Beurteilung des Wettausgangs gelten insbesondere folgende Regelungen:

    1. Maßgeblich sind die unmittelbar nach Beendigung des Wettereignisses bekannt gegebenen Ergebnisse (z.B. Siegerehrung, sofern diese im unmittelbaren Anschluss an das Wettereignis stattfindet).

    2. Bei Fußballspielen ist das Ergebnis nach 90 Minuten (reguläre Spielzeit), bei Eishockeyspielen nach 60 Minuten (reguläre Spielzeit) maßgebend. Etwaige Verlängerungen oder Elfmeterschießen usw. haben daher keinen Einfluss auf den Wettvertrag, außer die Vertragsteile haben davon Abweichendes durch Vermerk in den Aufzeichnungen des Buchmachers (z.B. Europacup – Aufstiegswette) vereinbart.

    3. Finden zwei oder mehrere Bewerbe derselben Art (z.B. zwei Riesenslaloms) an einem Ort statt, so gelten alle Wetten, die vor Beginn des ersten Ereignisses abgeschlossen wurden, nur für das erste Ereignis, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas Anderes vereinbart.

    1. Bei „toten Rennen“ (zwei oder mehrere Gleichplatzierte) werden die Auszahlungen entsprechend geteilt (z.B.: Wetteinsatz 100, Quote auf den Sieger 1,8, ergibt eine Wettauszahlung von 180, bei zwei Siegern beträgt die Auszahlung daher je 90, bei drei Siegern je 60). Nehmen an Wettereignissen lediglich zwei Starter (Mannschaften) teil (z.B. Trainingsduell) und wird keine Unentschieden-Quote angeboten, werden im Falle von „toten Rennen“ die Auszahlungen nicht geteilt, sondern der gesamte Einsatz zurück bezahlt.

    2. Findet das Wettereignis nach Maßgabe der vorliegenden Allgemeinen Wettbestimmungen statt und tritt ein Teilnehmer oder eine Mannschaft zu diesem Ereignis nicht an, so bleibt der Wettvertrag aufrecht („play or pay“); dies bedeutet, dass eine auf einen Nichtteilnehmer oder auf eine nicht teilnehmende Mannschaft platzierte Wette als für den Kunden verloren gilt.

    3. Werden mehrere Wettereignisse kombiniert („Kombinationswette) gilt Folgendes:

    1. Werden ein oder mehrere Ereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punktes 12 c erfolgt bzw. ohne dass eine offizielle Wertung im Sinne des Punktes 12 d erfolgt, so wird (werden) diese(s) Wettereignis(se) mit der Quote 1,00 gewertet; das gilt auch für durch w.o. beendete Tennisspiele.

    2. Werden alle Wettereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punktes 12 c erfolgt, bzw. ohne, dass eine offizielle Wertung im Sinne des Punktes 12 d erfolgt, dann wird der Wettvertrag rückwirkend aufgehoben und der Wetteinsatz ist zurück zu zahlen. Das gilt auch für durch w.o. beendete Tennisspiele.

    3. Erfolgt der Vertragsabschluss erst nach dem Beginn eines oder mehrerer Ereignisse, gilt für diese Ereignisse die Quote 1,00; das gilt nicht für die im Punkt 12 b, 2. Satz angeführten Wetten.

    4. Es sind maximal 10 Kombinationen zulässig (max. 10er Kombi) nach dem Beginn aller Ereignisse, dann gilt Punkt 12 b sinngemäß.

    Besondere Wettbestimmungen

    1. Verbotene Wetten und Preisvereinbarungen lt. OÖ Wettgesetz über den Abschluss von Wetten und das Vermitteln von Wetten und Wettkunden

    1. Lt. § 9 oö Wettgesetz – Verbotene Wetten

      • Wettunternehmen dürfen Wetten auf folgende Ereignisse nicht anbieten, abschließen oder vermitteln:

        • die auf die Tötung oder Verletzung von Menschen oder Tieren abzielen, oder

        • die nach allgemeinem sittlichen Empfinden die Menschenwürde gröblich verletzt, oder

        • durch die Menschen auf Grund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der ethnischen Zugehörigkeit, des religiösen Bekenntnissens, des Alters oder einer Behinderung herabgesetzt werden.

    1. Weitere besondere Wettbestimmungen:

    1. Mindesteinsatz, Höchsteinsatz, Gewinnlimit:

      • Der Mindestwetteinsatz beträgt € 0,50 pro Ticket.

      • Der maximale Wetteinsatz ist auf € 70,– pro Ticket limitiert.

      • Der Höchstgewinn pro Wette ist mit € 10.000,– limitiert.

      • Höchstgewinn pro Wettkunde und Kalendertag: € 20.000,–.

      • Höchstgewinn pro Wettkunde und Kalenderwoche: € 50.000,–.

    Wobei unter Kalenderwoche der Zeitraum von Montag 0:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr zu verstehen ist.

    1. Erfolgt der Wettabschluss, aus welchen Gründen immer, erst nach dem tatsächlichen Beginn des der Wette zugrundeliegenden Wettereignisses bzw. nicht entsprechend den Wettbestimmungen, so ist die Wette ungültig, wobei der getätigte Einsatz dem Wettkunden rückerstattet wird. Dies gilt allerdings nicht für jene Wetten, die aufgrund ihrer Art vom Buchmacher ausdrücklich auch noch nach dem Beginn des Wettereignisses angeboten werden, wie etwa Hürdenrennen (Pferderennen), Langzeitwetten und Livewetten. Der Buchmacher ist berechtigt, die Uhrzeit der Wettannahme für den Wettkunden verbindlich in den Aufzeichnungen zu vermerken.

    2. Sieger des sportlichen Wettereignisses ist derjenige, der unmittelbar nach Ende der Veranstaltung als der vermeintliche Sieger gilt (z.B. Formel 1 > Siegerehrung). Nachträgliche Änderungen des Klassements (z.B. Entscheidungen am „grünen Tisch“) haben keinen Einfluss auf die Wettauszahlung.

    3. Bei Fußballspielen ist das Ergebnis nach 90 Minuten (reguläre Spielzeit), bei Eishockeyspielen nach 60 Minuten (reguläre Spielzeit) maßgebend. Etwaige Verlängerungen oder 11-Meter-Schießen usw. haben daher keinen Einfluss auf den Wettvertrag, außer die Vertragsteile haben davon Abweichendes durch Vermerk in den Aufzeichnungen des Buchmachers (z.B. Europacup-Aufstiegswette) vereinbart.

    4. Wird ein Wettereignis abgesagt, abgebrochen, ohne offizielle Wertung beendet oder findet es aus sonstigen Gründen nicht statt, so wird der getätigte Einsatz zurückgezahlt. Steht zum Zeitpunkt der Absage bereits ein Ersatztermin für dieses Wettereignis fest, der innerhalb der folgenden zwei Kalendertage, gerechnet vom ursprünglich vorgesehenen Beginn des Wettereignisses liegt, so bleibt die Wette aufrecht. AUSNAHMEN: Bei einer zeitlichen Verschiebung eines Tennisspieles bleibt die Wette bestehen, wenn das Spiel noch innerhalb desselben Turniers ausgetragen wird (unabhängig von der zwei Tage Regel). Das Gleiche gilt, wenn ein Wettereignis im Rahmen einer Welt- oder Europameisterschaft bzw. Olympiade stattfindet. Alle Zeitangaben beziehen sich auf Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

    5. Wird ein Wettereignis abgebrochen und offiziell gewertet, so bleibt die Wette aufrecht und gilt Pkt. 3 sinngemäß. Ein durch w.o. beendetes Tennisspiel gilt als nicht ausgetragen, sodass der geleistete Einsatz zurückzuzahlen ist.

    6. Finden zwei gleichartige Bewerbe (z.B. Ski Riesenslalom) an einem Ort statt, so gelten alle Wetten, die vor Beginn des ersten Ereignisses abgegeben wurden, für das erste Ereignis, außer es ist ausdrücklich anderes festgelegt.

    7. Die Auszahlung der Wetten erfolgt unter Berücksichtigung vorhandener Buchmacherlimits. Bei „Toten Rennen“ werden die Auszahlungen entsprechend geteilt (z.B. zwei Sieger: Die Hälfte des Einsatzes ist gewonnen, die Hälfte des Einsatzes ist verloren, daher folgt z.B. Quote 3,0 wird zu Quote 1,5 oder Quote 1,6 wird zu Quote 0,8!). Bei Bewerben, bei denen lediglich zwei Starter (Mannschaften) teilnehmen (Duell) z.B. Trainingsduell oder Mannschaftssportarten mit geradem Handicap) und keine Unentschieden-Quote angeboten wird, wird im Falle eines „Toten Rennens“ der Einsatz zurückbezahlt.

    8. Für alle Wetten gilt der Grundsatz „play or pay“. Dies bedeutet, dass bei Nichtteilnahme des Sportteilnehmers oder der Sportmannschaft, aus welchem Grund auch immer, die Wette verloren ist, wenn das Wettereignis, zu dem der Sportteilnehmer oder die Sportmannschaft gemeldet war, stattfindet.

    9. Wenn in einer Wette, in der mehrere Wettereignisse kombiniert werden, eines oder mehrere davon abgesagt oder abgebrochen werden oder aus sonstigen Gründen nicht stattfinden, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punkt 5 erfolgt, so wird (werden) diese(s) Wettereignis(se) mit der Quote 1,0 gewertet. Werden alle, in einer Kombinationswette gewetteten Wettereignisse abgesagt, abgebrochen oder finden sie aus sonstigen Gründen nicht statt, ohne dass ein Nachtrag im Sinne des Punkt 5 erfolgt, dann wird der Wetteinsatz zurückgezahlt. Erfolgt der Abschluss einer Wette, in der mehrere Wettereignisse kombiniert werden, erst nach dem Beginn eines oder mehrerer dieser(s) Wettereignisse(s), so wird (werden) diese Wettereignis(se) mit der Quote 1,0 berechnet. Dies gilt jedoch nicht für jene Wetten, die aufgrund Ihrer Art vom Buchmacher ausdrücklich, noch nach dem Beginn des Wettereignisses angeboten werden (z.B. Hürdenrennen (Pferderennen), Langzeitwetten, Livewetten etc.).

    Ergänzende Bestimmungen:

    1. Die Ergänzenden Bestimmungen gelten zusätzlich zu den Allgemeinen Bestimmungen.

    2. Der Wettkunde erklärt mit Abschluss einer Wette ausdrücklich, die Wettbestimmungen (AGB´s) anerkannt und verstanden zu haben.

    3. MULTIBET24 GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch verzögerte, fehlerhafte oder nicht zustande gekommene Datenübertragung eintreten.

    4. Bei der Abgabe von mehr als drei identen Wetten kann MULTIBET24 GmbH die Wette nachträglich für ungültig erklären bzw. gilt der Wettvertrag nachträglich als einvernehmlich aufgehoben und zwar mit der Rechtsfolge, dass der Wetteinsatz an den Wettkunden zurückzubezahlen ist.

    5. Der Wettkunde verpflichtet sich, die seinerseits gespielten Tipps vertraulich zu behandeln und nicht an andere Wettkunden weiterzugeben.

    6. Dem Wettkunden ist es nicht gestattet, mehrfach idente Wetten zu tippen (spielen), wenn dadurch das maximal mögliche Limit an einer Wettannahmestelle überschritten bzw. umgangen wird. Bei Setzen einer identen Wette an verschiedenen Wettannahmestellen von MULTIBET24 GmbH gilt das höchstmögliche Limit für die Einsätze jener Wettannahmestelle mit dem höchsten Limit pro Wettkunden für die Berechnung des maximalen Auszahlungsbetrages. Sollte an einer Wettannahmestelle von MULTIBET24 GmbH, an welcher Wettannahmestellen von MULTIBET24 GmbH aufgestellt sind, idente kombinierte Wetten durch verschiedene Wettkunden platziert bzw. gespielt werden und diese kombinierten Wetten einen Gewinnauszahlungsanspruch erwirken, steht MULTIBET24 GmbH das Recht zu, die Auszahlung gänzlich zu verweigern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ohne Absprache oder ohne Bruch der oben angeführten Verschwiegenheitspflicht an einer Wettannahmestelle ein und dieselbe kombinierte Wett gespielt wird, ist derart gering, dass eine Verletzung der Allgemeinen Wettbedienungen angenommen wird. Sollte durch die betroffenen Wettannahmekunden der Beweis erbracht werden, dass keine Verletzung der allgemeinen Wettbedingungen vorliegt, steht MULTIBET24 GmbH dennoch das Recht zu, den Wettgewinn entsprechend dem, pro Wettannahmestelle höchstmöglichen Limit, auszubezahlen, wobei dieser Gewinn entsprechend den Einsätzen der betroffenen Wettkunden aufgeteilt wird.

    7. Die Wette erlangt Gültigkeit, sobald eine entsprechende Bestätigung erhalten und der Einsatz vom Wettkonto abgebucht wurde.

    8. MULTIBET24 GmbH ist berechtigt, offensichtliche, auf Irrtum beruhende Fehler am Kundenkonto, richtigzustellen.

    9. Der Wettkunde erklärt sich damit einverstanden, dass die mit ihm geführten Telefonate auf Band aufgezeichnet und aufbewahrt werden können und stimmt des Weiteren der Übermittlung von Werbematerial durch MULTIBET24 GmbH via e-Mail, Fax oder auf dem Postweg zu.

    10. Quotenblätter werden nicht gesondert zugestellt und sind vom Wettkunden auf der Website von MULTIBET24 GmbH einsehbar. Es ist zu beachten, dass die Quotenangaben, die man dort findet, ohne Gewähr sind.

    11. Der Wettkunde erklärt, dass die bei der Registrierung von ihm angegebenen Daten richtig und vollständig sind und stimmt zu, dass diese Daten ausschließlich im Rahmen der Wettannahmestelle gespeichert und weiterverarbeitet werden.

    12. Ab € 2.000,- Gewinn sind die Ausweisdaten und die Daten des Tippscheines schriftlich festzuhalten (ggfls. durch Foto)

    13. Bei amerikanischen Sportarten (MLB, NBA, NFL, NHL) gelten Verschiebungen von mehr als 12 Stunden als Spielabsagen. Diese Spiele werden mit der Quote 1,00 gewertet.

    14. Erster Ausfall: Fallen mehrere Fahrer zur gleichen Zeit aus (z.B. Kollision), erfolgt eine Quotenteilung. Bei einer Startkollision gelten nur diejenigen Fahrer als ausgeschieden, die am Neustart nicht mehr teilnehmen. Ausfall: Es gilt derjenige Fahrer als ausgefallen, welcher weniger als 90 % der gesamten Renndistanz zurückgelegt hat. Kein Ausfall: Es gilt derjenige Fahrer als nicht ausgefallen, welcher mehr als 90 % der gesamten Renndistanz zurückgelegt hat.

    15. Head-to-Head Wetten: Fallen beide Starter einer Head-to-Head Wette aus, so wird der Einsatz rückerstattet.

    16. early cashout“ – Ticketrückkauf

      1. Gründe warum die „early cashout“ Funktion für eine Wette nicht verfügbar ist:

        1. Eine oder mehrere der offenen Auswahlen werden vorübergehend ausgesetzt.

    Das kann man durch eine Kontrolle des Terminals einfach feststellen: Markt sichtbar aber ausgesetzt. Markt gar nicht sichtbar, weil wir die „Markt in-play“ Funktion nicht anbieten.

        1. Eine von mehreren offenen Auswahlen hat einen höheren Preis als 23/1. Wir bitten die „early cashout“ Funktion nicht an, wenn die Möglichkeit besteht, dass der Gewinn dermaßen niedrig ist.

        2. Eine oder mehrere offene Auswahlen haben laut Spielstand bereits gewonnen und dabei sind die finalen Ergebnisse noch nicht einmal bei uns im System vorhanden. In diesem Szenario kann unser System kein „early cashout“-Angebot kalkulieren. Den Abrechnungsstatus von einzelnen Auswahlen kann der Kunde in der Ticket Info Seite finden.

        3. Eine oder mehrere der übrigen Auswahlen erscheinen als verfügbar im Live-Spiel, hat aber eine andere Markt Typ ID als die entsprechende „prematch“ Markt Typ ID in unserem System. Leider ist dies der Fall für einige Märkte in einigen Sportarten. Allerdings beeinflusst das nicht die Hauptmärkte.

      1. Andere Gründe warum die Auszahlungsfunktion nicht funktioniert, auch wenn diese dem Kunden angeboten wurde:

        1. Es gab eine Preisänderung im Live-Spiel zwischen dem Kalkulationszeitpunkt vom Angebot und dem Zeitpunkt an dem der Kunde den Button „Auszahlung“ wählt.

        2. Es gab eine Preisänderung im Live-Spiel, während der „early cashout“ Verzögerung. Die Verzögerung ist mit 5 Sekunden eingestellt. Die Verzögerung startet sobald der Kunden „Auszahlung“ wählt. Ähnliche Vorgehensweise wie in Live Wetten im Generellen.

        3. Ursachen 1 und 2 von der ersten Liste passieren, nachdem dem Kunden ein „early cashout“ Angebot angezeigt wurde.

    1. Jegliche Korrespondenz mit MULTIBET24 GmbH kann in Deutsch und Englisch geführt werden.

    2. MULTIBET24 GmbH darf sicher jederzeit vorbehalten, einen bereits abgeschlossenen Wettvertrag auch nachträglich und einvernehmlich aufzuheben, sollten folgende Personen solch einen Wettvertrag abgeschlossen haben:

    1. Personen, welche selbst als Buchmacher, Totalisateur oder Wettvermittler tätig sind.

    2. Personen, welche im Auftrag für Buchmacher, Totalisateur oder Wettvermittler tätig sind.

    3. Personen, welche in einer Geschäftsbeziehung zu MULTIBET24 GmbH stehen.

    4. Personen, welche im Angestellten-, bzw. Arbeitsverhältnis zu MULTIBET24 GmbH stehen.

    Der Wetteinsatz ist in diesem Falle dem Kunden zurückzuzahlen

    1. MULTIBET24 GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass durch die Teilnahme an Wetten Wettsucht entstehen kann. Personen die wettsüchtig oder gefährdet sind, wettsüchtig zu werden, verlieren die Kontrolle über ihr Wettverhalten und geraten dadurch in eine Abhängigkeit, die meist mit hohen Geldverlusten einhergeht. Dies kann bis zum Bankrott des Wettkunden führen. Hilfe für wettsuchtgefährdete oder wettsüchtige Personen bietet folgende Einrichtung:

    Institut Glückspiel und Abhängigkeit, Beratung Forschung, Fortbildung Hotline: 0662 87 40 30

    Zudem hat der Wettkunde die Möglichkeit sich jederzeit sperren zu lassen. (Formular Selbstsperre)

    Ebenso hat MULTIBET24 GmbH das Recht im Sinne des Wettkundenschutzes einen Spieler jederzeit zu sperren. (Formular Fremdsperre)

    1. Diese vom Österreichischen Buchmacherverband und von MULTIBET24 GmbH vorgelegten Wettbestimmungen treten am 20.11.2015 um 0.00 Uhr in Kraft, wodurch alle bisherigen von MULTIBET24 GmbH herausgegebenen Fassungen ihre Gültigkeit verlieren.